Marjan Wellink (Breda 1960) arbeitet seit der Gründung der Stiftung Erfgoed Landfort (sEL) im Jahr 2017 als persönliche Assistentin von René Dessing, Direktor der Stiftung. Gleichzeitig ist Marjan für viele eine erste Ansprechperson, wenn man den Kontakt zur Stiftung sucht. Für diesen dritten Newsletter hat die Redaktion des Newsletters ihr einige Fragen gestellt. 

Wie ist es, für die Stiftung Erfgoed Landfort zu arbeiten, denn es ist nicht direkt ein durchschnittlicher Job?

“Es ist wirklich toll, hier zu arbeiten. Der Arbeitsplatz ist einzigartig, das Projekt ist einzigartig und es ist toll von Anfang an dabei zu sein. Ich gehe wirklich jeden Tag gerne zur Arbeit. Wenn ich nach Megchelen fahre, sehe ich Rehe, Bussarde, Falken und Störche. Dann fängt mein Tag schon gut an. Die Arbeit bei sEL ist für mich das Kennenlernen einer neuen Welt. Durch die ganze organisatorische Arbeit muss ich mich mit allen Aspekten des gesamten Projekts auseinandersetzen. Das Team ist klein, wir arbeiten tüchtig, die Umgebung ist schön und es herrscht eine gute Atmosphäre – was will man noch mehr?

In Huis Landfort ist zur Zeit viel los. Sind Sie jetzt geschäftiger als je zuvor?

“Es gibt im Moment gleichzeitig eine Menge Projekte. Deshalb wird viel arrangiert, viel telefoniert und viel beraten. Im Moment kommt alles zusammen: das Haus, das Kutschenhaus, der Gemüsegarten und der Park. Alles muss aufeinander abgestimmt werden. Deshalb befinden wir uns in dieser Zeit in einer Art Hochphase. Ich habe jetzt mit vielen Parteien zu tun, wobei  alles gut aufeinander abgestimmt werden muss. Hinzu kommen noch die Corona-Maßnahmen, die alles anders machen als normal.”

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrer Arbeit für sEL?

“Was mir an meiner Arbeit am meisten gefällt, ist, dass ich in alles involviert bin, so dass ich alle Besonderheiten kenne und den ganzen Prozess hautnah miterlebe. Es fühlt sich sozusagen an, als ob es ein bisschen meins wäre. Es macht auch Spaß Treffen zu organisieren, z.B. für die Nachbarschaft und die Gemeinde oder den höchsten Punkt in kleinem Kreis zu feiern. Eigentlich die ganze Zusammenarbeit während des Projekts mit einem gemeinsamen Ziel.” 

Wenn das Kutschenhaus Anfang 2021 fertig ist, wird das Büro dorthin umziehen. Freuen Sie sich darauf?

“Ich freue mich sehr darauf. Dort wird alles neu und schön sein. Aber ich werde meinen jetzigen Arbeitsplatz schon vermissen. (Das jetzige Büro ist ein großes Haus mit wunderschönem Garten, das gleich außerhalb von Haus Landfort liegt, Red.) Jetzt sehe ich badende Vögel und die Rehe, die im Winter am Fenster entlanglaufen. Das genieße ich jetzt sehr. Ein großer Vorteil des neuen Büros ist, dass ich direkt am Standort sitze und sicherlich den schönen Gemüse- und Blumengarten genießen werde”.