Vor kurzem hat die stichting Erfgoed Landfort (sEL) ein Gemälde des Staphorster Malers Lambertus Johannes Hansen (1803-1859) erworben. Es zeigt eine schattenreiche Landschaft mit einer Landstraße, einem Bach, einigen Häusern, einer Mühle und einigen Figuren bei der täglichen Arbeit. Solche Szenen sind charakteristisch für das Werk dieses Malers, in dem er sozusagen einen “eingefrorenen Moment” mit Sonnenlicht, Schatten und grandiosen Wolken einfängt. 

Hansen wurde in Staphorst als Sohn eines Kunstmalers geboren. Er wurde von seinem Vater und verschiedenen anderen bekannten Kunstmalern der damaligen Zeit unterrichtet, von denen Charles Howard Hodges (1764-1837) wohl der bekannteste ist. Sein Oeuvre besteht aus Stadtansichten (u.a. von Amsterdam und Culemborg), Landschaften, Innenräumen, Porträts und Genrebildern. Seine Werke sind im Rijksmuseum Amsterdam, im Rijksmuseum Twente und im Teylers Museum zu sehen. Hansen war berühmt für die Art, wie er mit Licht umging. Seine Werke waren bei einigen der großen Sammler seiner Zeit sehr beliebt. Einer von ihnen war der steinreiche Bankier Adriaan van der Hoop. Das Gemälde wird in einem der historischen Räume von Huis Landfort aufgestellt.